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17.02.2004: Vor 67 Jahren wurde Willi Koslowski geboren

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Er war WM-Teilnehmer, Nationalspieler und Deutscher Meister: Doch für die Schalker ist Willi Kowslowski, der am 17. Februar 1937 in Gelsenkirchen geboren wurde, in erster Linie der "Schwatte".

Zwar ist sein ehemals schwarzes, glatt gestriegeltes Haar grau geworden, aber auf Schalke ist Willi Koslowski noch heute anzutreffen. Er arbeitet überwiegend für die Poststelle, springt jedoch überall dort ein, wo Not am Mann ist. Mittlerweile ist der vierfache Familienvater seit mehr als 50 Jahren mit dem Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet verbunden.

Die Liaison begann 1953, als Koslowski als 16-Jähriger von Buer 07 zum Schalker Markt ging. Sein Cousin Heinz Fidorra nahm ihn mit zur Glückauf-Kampfbahn, wo er höflich anfragte, ob er mittrainieren dürfe. Der damalige Jugendtrainer Fritz Thelen gab grünes Licht. Ein echter Glücksgriff für den Verein, wie sich später herausstellen sollte.

Der "Schwatte" wurde Jugend-Nationalspieler und schaffte bereits mit 18 Jahren den Sprung in die erste Mannschaft der Königsblauen. Der trickreiche Angreifer erkämpfte sich den Platz als Rechtsaußen und feierte 1958 unter Edi Frühwirth (Koslowski: "Mein bester Trainer!") seinen größten Erfolg als Vereinsspieler. In Hannover gewann Schalke 04 seine siebte deutsche Meisterschaft. Koslowski leitete in der 28. Minute die Entscheidung ein, als Bernie Klodt eine Flanke des Außenstürmers ins gegnerische Tor drosch.

Insgesamt 511 Spiele bestritt er für die Knappen. Wie viele Tore er in diesen Begegnungen geschossen hat, daran kann er sich nicht mehr erinnern. Dafür sind die Europapokal Auftritte in der Saison 1958/59 und die WM-Teilnahme 1962 in Chile immer noch gegenwärtig. Dass Koslowski damals nach Südamerika reisen durfte, damit hatte er im Frühling 1962 noch nicht gerechnet.

Bei einem Vorbereitungsspiel der Nationalmannschaft für die Welttitelkämpfe fiel er dem Bundestrainer auf. Koslowski trug das Trikot einer Auswahl, die sich aus Spielern von Schalke 04 und Westfalia Herne zusammensetzte und schoss beim 4:5 gegen die DFB-Elf zwei Treffer. Sepp Herberger trug daraufhin den Namen des Schalkers dick in sein Notizbuch ein. Mit 25 Jahren nahm er somit an seiner ersten WM teil, die allerdings auch seine letzte werden sollte. Nach drei Spielen und einem Tor war Koslowskis Länderspiel-Karriere beendet.

Der Angreifer blieb bis 1965 als Spieler bei den Knappen, wechselte anschließend zu Rot-Weiß Essen und hing erst 1974 bei Concordia Bochum seine Fußballschuhe an den Nagel. 1981 kehrte er schließlich zum FC Schalke 04 zurück, wo er als Nachfolger von Manni Kreuz die Amateur-Mannschaft übernahm.

       
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