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10.02.2004: Vor 36 Jahren traf Manfred Pohlschmidt gegen Stuttgart doppelt
Drei Jahren nach dem glücklichen Verbleib in der Bundesliga kämpften die Schalker in der Saison 67/68 erneut gegen den Abstieg. Dass der Gang in die Regionalliga West vermieden werden konnte, war nicht zuletzt der Verdienst von Manfred Pohlschmidt, der am 10. Februar 1968 beim 2:1 gegen den VfB Stuttgart seinen zweiten Doppelpack innerhalb von fünf Wochen für die Königsblauen erzielte.
Als 1963 die Bundesliga startete, kickte Pohlschmidt für Preußen Münster. Er kam in der ersten Saison auf 25 Einsätze und 6 Tore. Die Treffer reichten indes nicht, um die Preußen in der Liga zu halten. Nach einer Spielzeit ging es zurück in die Regionalliga West, und der Angreifer heuerte 1965 beim Hamburger Sportverein an. Dort stellte er seine Torjägerqualitäten unter Beweis, in 29 Partien traf er 18-mal.
Nach einer für ihn persönlich weniger erfreulichen Spielzeit (66/67) wechselte er im Sommer 1967 zum FC Schalke 04. Gleich im ersten Jahr war er mit elf Treffern erfolgreichster Knappe und hatte damit großen Anteil am Klassenerhalt. Zwölf Monaten später feierte er seinen größten Erfolg im Trikot der Blau-Weißen - den Einzug ins Pokalfinale 1969. In dem Endspiel gegen Bayern München markierte er zwar in 19. Minute den 1:1-Ausgleich, doch Gerd Müllers zweiter Treffer (35.) an diesem Tag bedeutete den verdienten Sieg für die Süddeutschen.
1971 kehrte er nach 106 Spielen und 27 Toren Gelsenkirchen den Rücken. Eine Jahr danach wurde er wegen seiner Beteiligung am Bundesligaskandal auf Lebenszeit gesperrt und musste zudem eine Geldstrafe in Höhe von 2.300 Mark zahlen. Erst am 25. Januar 1978 wurde Manfred Pohlschmidt begnadigt.
FC Schalke 04 - VfB Stuttgart 2:1
Schalke: Elting, Becher, Rausch, Senger, Fichtel, Neuser, Pliska (62. Slomiany), Pohlschmidt, Blechinger, Höbusch, Wittkamp
Stuttgart: Sawitzki, W. Entenmann, Seibold, Menne, Hoffmann, Köppel, R. Entenmann, Larsson, Weidmann, Gress, Handschuh
Tore: 0:1 Köppel (24.), 1:1 Pohlschmidt (30.), 2:1 Pohlschmidt (54./Elfmeter)
Schiedsrichter: Biwersi
Zuschauer: 18.000
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