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Das Musical "nullvier" führt uns in die 80er Jahre, mitten ins Herz von Gelsenkirchen, auf den
Schalker Markt, der Geburtsstätte des Vereins: Das Schicksal stellt die Fans auf eine harte
Probe, der Verein dümpelt erfolglos am unteren Tabellenende vor sich hin. An diesem Samstag,
dem vorletzten Spieltag der Saison, lauschen die Nachbarn gebannt der Konferenzschaltung im
Radio. Unerklärlich ist es für die Fans, dass ihr Star Stephan Krause den entscheidenden
Elfmeter verschießt. Nach diesem weiteren verlorenen Spiel scheint der Abstieg in die 2.
Bundesliga unausweichlich. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Der Trainer der 1. Mannschaft
nominiert Jojo Schrader, ein Nachwuchstalent aus der Nachbarschaft, für das letzte Spiel.
Die Euphorie auf dem Schalker Markt kennt keine Grenzen. Alle erhoffen sich, dass Jojo dem
Schalker Mythos gerecht wird und etwas von seinem Glanz auch auf sie abfällt. Jojos Mutter,
Gisela Schrader, profitiert jetzt schon von dem zunehmenden Kundenstrom in ihrem
heruntergewirtschafteten Friseursalon: In Erwartung eines Presseansturms brauchen die Schalker
Frauen ein neues Outfit. Jojos Freunde Ümit und Mücke bringen den neuen Hoffnungsträger in
Auroras Tattooladen, damit er sich das Schalke-Emblem auf die Brust tätowieren lässt. Da knallt
unversehens eine junge Frau mit ihrer Vespa durch das Ladenfenster. Louisa, heimwärts fahrend
von ihrem Cellounterricht, übersteht den Unfall unbeschadet. Es ist Liebe auf den ersten
Blick...
Jojos Glücksstern scheint im Zenit zu stehen. Doch Intrigen, persönliche Fehltritte und soziale
Hürden legen unserem Liebespaar noch einige Steine in den Weg. Da ist etwa Stephan, der in
dunkle Wettgeschäfte verwickelt ist und deswegen um jeden Preis zu verhindern sucht, dass
Jojo am nächsten Samstag erfolgreich spielt; da sind Louisas Eltern, das Unternehmerehepaar
Herr und Frau Stegemann aus Korschenbroich, die ihre Tochter als Nachfolgerin des
Familienbetriebes vorgesehen haben; da ist die Vereinsführung, die erst noch von Jojos Talent
und Charakterstärke überzeugt werden muss und da sind nicht zu letzt die Irrungen und Wirrungen
der Liebe...
Das Auf und Ab in der Woche vor dem letzten Spieltag, die persönliche Entwicklung unserer
Helden und ihre Emanzipation von Elternhaus und falschen Freunden wird auf ebenso witzige wie
temporeiche Weise, verbunden mit dem liebevoll-direktem Humor des Reviers, in "nullvier"
erzählt. Große Shownummern wie "Schalker Markt" und "Dream Boys" wechseln mit intimen Balladen
(etwa "Falsche Sätze zur falschen Zeit" oder "Der Himmel so nah"), Fußball-Reminiszenzen
("Seit 100 Jahren", "Der ideale Spieler") und skurrilen Milieustudien wie "Etepetete" oder dem
"Ahoi-Brause-Song". Schalker Markt, Trainingsplatz, Disco, Tattooladen, Kiosk, Stegemanns
Anwesen und der Friseursalon "Insel der Schönheit" sind Schauplätze, zu denen uns das Musical
entführt.
Eingerahmt wird dieses Ruhrpottmärchen von der Auseinandersetzung eines alten Fans mit
Gottvater höchstpersönlich, da er partout nicht bereit ist zu sterben, bevor er nicht den
glücklichen Ausgang der Saison erlebt hat. Denn keiner kommt an Gott vorbei.
Anhand eines News-Tickers kann man sich ab sofort auf
www.musiktheater-im-revier.de die aktuellsten Updates rund um das blau-weiße Jubiläums-Musical und seine Darsteller auf
den heimischen Bildschirm holen. Ob Backstage- Klatsch, Sonderaktionen oder Gewinnspiele
- auch nach der Uraufführung am 09. Mai 2004 steht der Service weiterhin allen zur
Verfügung, die gerne einen tieferen Einblick in die Hintergründe des
Fußballmärchens erlangen wollen.
 
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